Tag 3 hat meine bisherige Lieblingssession gebracht: gar nicht gr0ß auf irgendeiner Bühne, sondern einfach nur mal am Stand von NewThinking in der Halle. Dort stellten einige Projekte der Initiative “Stadt Land <Code>” ihre Arbeiten vor. “Ernte teilen” ist eines der Projekte – aber vom Hocker gerissen haben mich zwei Mädels aus Berlin, die zusammen “Bürger baut Stadt” entwickelt haben.
Die re:publica ist viel mehr als die Summe ihrer Vorträge. Sie ist digitales Leben, ein Mash-up der Trends, ein Klassentreffen der “Netzgemeinde” (so darf man sie nach Sascha Lobo ja jetzt wieder nennen). Die Gespräche zwischen den Panels, die Treffen mit irgendwelchen Leute, die man “von Twitter kennt”, die Atmosphäre – die digitale Luft. In kleinen Zeitraffer-Videos versuche ich sie hier laufend bis zum Ende der Veranstaltung abzubilden.
Der erste Tag der re:publica 13 endete mit dem Paten, mit dem Papst der deutschen Webszene: Etwas verspätet um 19.53 Uhr trat Sascha Lobo auf die größte Bühne des Veranstaltungsgeländes, alle Plätze im Saal waren besetzt. Er hielt eine reichlich chaotische Rede mit einem harten Kern, der einem Scoop gleichkam: Er enthüllte ein Projekt, von dem keiner je gehört hat, das aber in der Netzgemeinde sicher noch für Furore sorgen wird: Reclaim Social Media.
Wie kriegt man Kinder-Aufmerksamkeit? #rp13
Kinder. Sind die Zukunft. Gibt viel zu wenige, aber die, die es gibt, die muss man haben. Das würde jedes am Endkunden-Markt tätige Unternehmen so von sich behaupten, es sei denn, es verkauft ein Produkt, das nicht in Kinderhände gehört. Wie verkaufen wir Content an Kinder – und: Was muss das für Content sein? Diese Frage stellen sich auch Medienunternehmen – bzw. sollten sie sich diese Frage stellen. Weiterlesen…
Meine Geburtstagsbilanz 2013
Das studiVZ ist tot. Das ist das wenig überraschende Ergebnis meines Geburtstags im Jahr 2013. Seit 2011 ist er offizieller Gradmesser für die Entwicklung der Kommunikation. Mein Gratu-Graph 2013 zeigt auch: Facebook wächst irgendwie immer noch. Xing boomt geradezu. Und: Wenn man keine Party veranstaltet und in der Woche Geburtstag hat, kommen nur Familie und engste Freunde zur Live-Gratulation. Das wiederum hat Auswirkungen auf das Telefonierverhalten der Menschen in meinem Umfeld hat. Klar soweit? Hier meine Erklärungen.
Google Hangout: ein wunderbares Tool für Journalisten
Ein Google Hangout an sich ist nicht viel mehr als eine Videokonferenz, die man live im Netz ausstrahlen kann. Dass das ein ganz wunderbares Tool für Journalisten ist, ist mir jetzt einmal mehr aufgefallen. Das Anwendungsbeispiel ist simpel: ein Interview, das aber nicht im Raum geführt werden kann, weil die räumliche Distanz es nicht zulässt. Meine erste Wahl ist dann nicht mehr das Telefon, sondern der Hangout.
So arbeitet der dpa-Cheffotograf
Wie turbulent das Fotografenleben im Journalismus ist, wird einem zum Beispiel immer dann deutlich, wenn man Pressekonferenzen miterlebt; vor allem die großen. Egal, ob im TV oder in natura. Wenn man die (Agentur-)Fotografen und deren Blitzlichtgewitter beobachtet. Einen Einblick in diese Arbeitsweise hat jetzt der @fotomichel, Cheffotograf der größten deutschen Nachrichtenagentur, gegeben. Weiterlesen…







