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Selbstanzeige oder: Die taz zeigt Größe

28. Oktober 2010
Auf dieser taz-Seite stand das falsche Bild.

Auf dieser taz-Seite stand das falsche Bild.

Wie ist das eigentlich, wenn man Fehler macht? Wie geht man am besten damit um? Geht man vor nach dem Motto: “Och, das merkt schon keiner” und spricht am besten nicht drüber? Oder dreht man den Spieß um? Die taz hat sich heute sehr plakativ für einen der beiden Wege entschieden. Es geht dabei um ein falsches Bild zu einer richtigen Geschichte auf dieser Seite (s. Bild links) in der Printausgabe.


Sie gestand um 15.15 Uhr bei Twitter in diesem Tweet:

Riesen-Fail der taz-Redaktion in der heutigen Ausgabe: Bild der falschen Person neben ganzseitigem Interview abgedruckt.

Auch im taz-Blog schreibt die taz selbst von einem illustrativen Super-GAU – wenngleich anderen, hier der Agentur APAgentur Action Press, eine tTeilschuld gegeben wird.

“Die Agentur Action Press hatte es in ihrer Datenbank falsch ausgezeichnet und in der Redaktion war es niemand aufgefallen.

Die ersten Reaktionen: Ach, die machen auch Fehler? @orfeo schreibt: cool , dass ihr den fehler eingesteht! Auch die ersten Kommentatoren im Blog sind der taz für dieses Eingeständnis wohlgesonnen.

Die neue Offenheit – früher (und bei BILD heute noch) hat man solche Korrekturen in irgendeiner Meldungsspalte auf den hinteren Zeitungsseiten versteckt.

Ich glaube, besser, als Fehler einzugestehen, ist nur eines: keine Fehler zu machen.

Oder geht so ein Schuss nach hinten los? Flattr thisIch werde es beobachten und lade hier zu Kommentaren ein.

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3 Kommentare leave one →
  1. 28. Oktober 2010 17:29

    Teilschuld schreibt man mit großem T. Den Fehler hast Du bestimmt extra eingebaut, um nun einen Selbstanzeige-Megafail-Tweet abzusetzen. #Web2.0Genie

  2. Torben B. Ullrich permalink
    28. Oktober 2010 21:28

    Ich habe den Blogbeitrag der taz nicht so verstanden, dass sie den Fehler auf “Action Press” abschieben wollte, sondern dass sie erklären wollte, wie es zu ihrem Fehler kam. Übrigens kann man “Action Press” nicht mit AP abkürzen – dass ist die Abkürzung für die deutlich bekanntere Associated Press.

  3. 29. Oktober 2010 06:14

    Wenn man über Fehler anderer schreibt, … Naja, immerhin war es wohlmeinend. Danke an die Kommentatoren für die Hinweise.

    @Torben B. Ullrich: Inhaltlich bleibe ich standfest – auch in Sachen Teilschuld.

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