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Die skurrilste Party des Jahres kehrt zurück

16. Juni 2011
Ich auf der Silent Metro Party 2010

Ich auf der Silent Metro Party 2010

„Ich wollte dir nur mal eben sagen, dass du das größte für mich bist“. Singen die einen. Die anderen grölen etwas wie „I went into a burning ring of fire. I went down, down, down…“ Es ist ein gestörter Chor, zwei Chöre durcheinander. Dabei stört die einen nicht, was die anderen singen. Sie hören es nicht, obwohl sie sich in der selben Halle aufhalten – und sich nach dem Rhythmus ihres jeweils eigenen Songs bewegen.  Auf einer Party – der wohl skurrilsten Party des Jahres 2010 in Münster. Es war der 5. Juni 2010. Morgen und am Samstag, 19. Juni 2011, ist die Party zurück. Ein Veranstaltungstipp.

Ich habe mir damals, beim Hafenfest 2010, mit ein paar Freunden diese Party angesehen (Münstersche Zeitung: Zwei Kanäle , 1500 Kophörer – eine skurille Party | weckenblog: Eine skurill-bizarre Gaudi | ostroplog: Mein erstes Mal). Die Kulisse: die Osmo-Hallen, eine altindustrielle „Ruine“ im Stadthafen zu Münster, der heute nicht mehr industriell, sondern gastronomisch genutzt wird. Die Halle war cool mittels indirekter Wandbeleuchtung in Szene gesetzt und beim Eintritt erhielt jeder Gast ein wichtiges Utensil: einen schnurlosen Kopfhörer (nur geliehen). Denn ohne Kopfhörer keine Musik. Mit Kopfhörer zwei Musiken: die eine poppig, die andere rockig. Dazu am Kopfhörer ein Knopf, der dem Hörer selbst die Entscheidung offen ließ, ob er Kanal 1 mit Rock oder Kanal 2 mit Pop wollte. Er konnte zappen – jederzeit nach Laune.

Wir betraten die Halle und sahen im Diskolicht tanzende Menschen. Ohne Musik. Man konnte sich ganz normal unterhalten. Sie tanzten zur Musik aus den Kopfhörern, die sie trugen. Und wenn sie gerade keine Musik wollten, nahmen sie die Kopfhörer ab und unterhielten sich in ganz normaler Lautstärke, während in den Köpfen der anderen die Musik weiterwummerte.

Man kann es in diesen Worten zu beschreiben versuchen, man kann es im Video sehen, das ich 2010 für die Münstersche Zeitung aufnahm – oder man kann es erleben: Freitag- und Samstagabend, ab 22 Uhr, Hafenfest Münster. Eintritt etwa 7 Euro (so teuer war es mW 2010).
 
Das Programm beim Hafenfest (PDF).



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