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Foursquare – braucht man das?

27. Januar 2014

0127 do Foursquare-Barcamp Dortmunder U (1)

„Was machst du denn da schon wieder mit deinem Handy?“

„Ich checke nur kurz ein“, sage ich und suche uns einen Tisch im Café.

„Wie, du checkst ein?“

„Ach so, ja, bei Foursquare. Kennste nich?“

„Nee.“

„Ach, das ist so eine App.“

„Aber dann wissen ja alle, wo du gerade bist. Pass auf, dass sie dir nicht in die Wohnung einbrechen.“

„Nee, keine Sorge, das können nur meine Freunde sehen.“

„Aber dass du dauernd dein Handy zückst, das nervt echt…“ 

Kennt ihr solche Dialoge? Vermutlich ja, wenn ihr zu der etwa halben Million Deutsche gehört, die Foursquare nutzen – oder „spielen“. Am Wochenende gab es in Dortmund, da, wo ich wohne, das weltweit erste Foursquare-Barcamp. Es ging um geobasierte Dienste im Netz, in allererster Linie eben Foursquare (hier bloggt Doris Schuppe darüber).

In einer Vorstellungsrunde, in der die 80 Teilnehmer in drei Hashtags kurz ihre Interessen umreißen sollten, war mein dritter Hashtag „vermutlich der einzige hier, der unter 100 Foursquare-Punkte hat“. Heißt: Ich nutze das Ding eigentlich nur ab und zu. Wenn ich irgendwo bin, von dem meine Twitter- und Foursquare-Follower wissen sollen, dass ich dort bin, dann checke ich ein. Warum? Weil es Spaß macht, weil es dann auch meistens zu meiner Social-Media-„Arbeit gehört. Wenn ich als Freizeit-Blogger zu Auswärtsspielen des FC Schalke 04 reise zum Beispiel , dann checke ich ein. Wenn ich als Abgesandter der heimischen Pfarrgemeinde den Weltjugendtag in Rio de Janeiro besuche und von dort darüber blogge, dann gehören auch Foursquare-Check-Ins an der Copacabana dazu.

Foursquare ist ein Spiel, das manchmal auch einen echten Nutzen hat: Wenn man einer Location in der Umgebung sucht, die Öffnungszeiten aber nicht kennt – oder den Weg dorthin. Dann hilft Foursquare mir; und zwar gefühlt schneller und besser als Google oder Siri.

Als Redakteur der Ruhr Nachrichten habe ich die Konferenz am ersten Tag verfolgt. Bei der Berichterstattung darüber habe ich den Hauptfokus auf ein lokales Thema gerichtet: Das Dortmunder U, der Gastgeber der Veranstaltung, ist auf dem Weg, ein Digitaler Ort zu werden. Was das bedeutet, steht hier – und in diesem Interview (siehe unten im Video) kann man es sich von den Verantwortlichen erklären lassen. Außerdem habe ich mich an einer Erklärung von Foursquare für Unwissende versucht: Was ist Foursquare?

Das Dortmunder U als Digitaler Ort? Ein Interview from weckenbrock on Vimeo.

 

0127 do Foursquare-Barcamp Dortmunder U (12)

0127 do Foursquare-Barcamp Dortmunder U (11)

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