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Lorenzo (12), rp-Speaker: Sag mir mal, wie News für dich sein müssen! #rp14

8. Mai 2014

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Es ist die Gretchenfrage der Verlage: Wie müssen Nachrichten sein, damit sie auch Kinder erreichen? Wie muss Zeitung sein, um Relevanz für Jugendliche und junge Erwachsene zu haben? Wer kann das denn wohl besser beantworten als Deutschlands vermutlich jüngster Unternehmensberater und der jüngste Speaker einer re:publica aller Zeiten? Lorenzo Tural Osorio ist zwölf. Er sprach vor rund 500 Leuten. Danach hab ich ihn mir zum Interview gekrallt, um ihm die Gretchenfrage zustellen.

Lorenzo wohnt in Nürnberg und kam über (und mit) seinen(m) Vater zur re:publica, einer der wichtigsten Digitalkonferenzen Europas. Der hatte Kontakt zu Tanja und Johnny Häusler aufgenommen, weil er deren Buch „Netzgemüse“ gelesen hatte und all die Thesen und beschriebenen Phänomene des Internets dort teilen könnte. Das wollte er den beiden Organisatoren der rp in einem Brief mitteilen, tat es und sie kamen ins Gespräch. Auch über seinen Sohn Lorenzo. Der war damals elf Jahre alt, und Tanja machte den Vorstoß: Könnten wir es irgendwie organisieren, dass der Junge auf der #rp14 etwas macht? Man einigte sich darauf, dass er bei einem kleinen Panel auf der Bühne stehen könne, einem zum Thema Social Media.

Lorenzo und sein Vater fanden das cool, sagten zu und kamen. Lorenzo sprach 20 Minuten, bekam riesigen Applaus und wurde anschließend von mehreren Medienmachern mit Visitenkarten versorgt: Man wolle sich bald mal bei ihm melden und ihn einladen, damit er bei einem Projekt oder einer internen Konferenz dabei sei.

Lorenzo verriet mir nachher, dass er weiche Knie gehabt habe, als er auf die Bühne trat. Dann trug er vor, ganz souverän, Baseballkappe rückwärts auf dem Kopf, lässig, gut vorbereitet. Er klickte durch ein paar Folien, die er selbst zusammengeschraubt hatte. Dann wurde er mit Riesen-Applaus bedacht.

Ich sprach nach dem Podium seinen Vater Cüneyt an – darf ich ihn um ein Interview bitten? Wir kamen ins Gespräch. „Gerne, frag ihn selbst“, sagte der Vater.

Ich krallte mir Lorenzo und stellte ihm diese Nachrichten-Medien-Zukunft-Fragen. Wie müssen wir sein, um euch zu erreichen?

Ein guter Clip sollte nicht länger sein als drei Minuten, sagt Lorenzo. Unser hat achteinhalb – sorry man!

Hier ist Lorenzos Vortrag von der #rp14 zu sehen:



Lorenzos Website, Rebelmouse-Profil

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